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Womit kleiden wir uns?

Gedanken zum 3. Advent 2018

Pfarrerin Christina Schnepel

Christina Schnepel
Studienleiterin für nachhaltige Entwicklung, weltweite Ökumene, Landwirtschaft und Soziales der Evangelischen Akademie Hofgeismar

Wissen Sie schon, was Sie zu Weihnachten und Silvester tragen werden? Waren Sie dafür schon einkaufen? Haben Sie schon alle Geschenke und das Essen geplant? Das Vorbereiten und Planen des Weihnachtsfestes ist oft Teil der Vorfreude, aber auch Quelle von Sorge und Ängsten. Wir fragen uns dann: Sind alle Lieben gerecht bedacht, ist alles festlich genug bis hin zur unsiinigen, fest in uns verankerten Sorge, ob das Essen reicht.

Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? ... euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtkeit, so wird euch das alles zufallen (Mt 6) Aber wie geht das - nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit zu trachten? "Womint werden wir uns kleiden", nimmt die Menschenrechtsinitiative der EKD, die am 11. Dezember in Wuppertal eröffnet wurde, unseren Wunsch nach immer neuer Mode auf. Sie macht damit auf globale Zusammenhänge aufmerksam, unter denen unsere Kleidung entsteht. Damit lenkt sie die Aufmerksamkeit unserer Sorge von uns auf andere - auf das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit.

Wir werden finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Das ist nicht viel. Und doch unsere große Hoffnung. Daran können wir getrost unsere Vorbereitungen und Sorgen messen.

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