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Vom Gedicht zum Lied

Gedanken zum 2. Advent 2018

Peter Happel

Peter Happel
Gemeindereferent in St. Peter, Hofgeismar

Über eines der bekanntesten Weihnachtslieder der Welt

Für das Jahr 1818 hatte der junge Hilfspfarrer Josef Franz Mohr eine ganz besondere Weihnachtsmesse geplant. Zu der Zeit war es nämlich üblich, die Gottesdienste in lateinischer Sprache zu gestalten.

Er wollte zusammen mit dem Organisten Franz Xaver Gruber in einfachen und verständlichen Worten von der Liebe Gottes zu allen Menschen erzählen und singen.

Jeder sollte es hören und verstehen. Grundlage der Idee war die Vertonung eines Gedichtes, das er einige Jahre zuvor geschrieben hatte.

Doch die Umstände waren nicht einfach. Die Orgel der Kirche in Oberndorf war kaputt und der Blasebalg nicht mehr zu retten.

Mohr gab aber seine Idee und die Hoffnung nicht auf. Er setzte sich mit dem Organisten am Nachmittag des Heiligen Abends zusammen und gemeinsam überlegten sie sich eine einfache Melodie, die mit Gitarre begleitet werden konnte.

So entstand am Heiligen Abend des Jahres 1818 aus einem Gedicht das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt. Das Lied lädt auch uns ein, die Hoffnung nicht zu verlieren:

Die Hoffnung, dass aus Streit Frieden werden kann, die Hoffnung, dass sich Menschen und Umstände zum Guten verändern können, die Hoffnung, dass wir einmal bei Gott zuhause sein werden. Diese Botschaft ist bis heute aktuell, einfach und tröstlich.

Sie finden das Lied im Gotteslob Nr. 249 und im Evangelischen Gesangbuch unter der Nr 46.

Wenn Sie möchten, schauen Sie sich den gleichnamigen Film des österreichischen Filmemachers Christian Vuissa an, der im Jahr 2013 in die Kinos kam. Es ist ein Weihnachtsfilm für die ganze Familie: besinnlich, klug und einfühlsam...

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