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Hilfreiche Gewitter

Gedanken zum 2. Sonntag nach Trinitatis 2016

Pfarrerin Adelheid Römer-Bornmann

Adelheid Römer-Bornmann
Gemeindepfarrerin im Kirchspiel Niedermeiser-Zwergen-Ersen

Graue Wolken verdunkeln den Himmel, es donnert und blitzt. Ein Gewitter zieht herauf. Der leichte Regen mündet in einen Wolkenbruch.

Schon bald kann die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und sie bahnen sich ihren Weg in die Keller der umliegenden Häuser. Unterspültes Erdreich wird zu Schlammlawinen, die sich von den Feldrändern und aus den Gärten heraus über die Straßen wälzen.

Der Verkehr steht still. Die Sirenen der Feuerwehr rufen die Mannschaften zum Einsatz.

Der Welle von Wasser und Schlamm folgt eine Welle der Hilfsbereitschaft. Freunde und Nachbarn helfen einander. Man rückt wieder näher zusammen, erlebt Gemeinschaft und Solidarität, die einfach gut tun.

Aus dem alltäglichen Nebeneinander wird ein Miteinander und Füreinander. So hat manche Katastrophe, die wir erleben, auch ihre guten, heilsamen Seiten.

Ist das Gewitter erst vorbei, kann man oft einen Regenbogen bewundern. Er ist das Zeichen am Himmel für den Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat:

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (1. Mose 8, 22)

Und manchmal braucht es ein Gewitter, um diese wunderbare Zusage in Erinnerung zu rufen.

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