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Glaube an einen Gott

Gedanken zum Drittletzten Sonntag 2016

Vikarin Imme Mai

Imme Mai
Vikarin im Kirchspiel Lippoldsberg, Gottstreu und Gewissenruh

Die Veränderungen und Krisen in der Welt stellen uns immer stärker vor die Aufgabe, mit Menschen anderer Religionen und Kulturen friedliche zusammenzuleben.

Immer wieder geben Äußerlichkeiten wie Kleiderordnungen, fremde Essgewohnheiten oder andere Feste Anstoß zu Verunsicherung und Feindseligkeiten.

Dabei haben insbesondere Christentum, Judentum und Islam viel mehr Gemeinsamkeiten, als gemeinhin gedacht wird. Es eint uns nicht nur der Glaube an den einen Gott, sondern ein gemeinsamer Ursprung, gemeinsame heilige Schriften.

"Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus... Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau..."

Mit diesen Worten warb der Apostel Paulus bei seiner Gemeinde darum, sprachliche Grenzen und Volkszugehörigkeiten nicht zu überschätzen.

Der Glauben lehrt, dass jeder Mensch zunächst und vor allem ein Kind Gottes ist. Und das muss für Juden, Christen und Muslime, für Hinduisten, Buddhisten, Taoisten... - für alle Menschen gleichermaßen gelten.

Zusammenleben kann gelingen, wenn wir Toleranz üben. Doch dieses Ideal im Alltag umzusetzen, ist gar nicht so einfach. Denn Toleranz bedeutet nicht, dass uns egal ist, was Andere tun. Toleranz meint vielmehr, Anderen Raum zu lassen, auch wenn sie in ihrem Anderssein auf uns sonderbar oder verunsichernd wirken.

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