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Gott lebt in Beziehung

Gedanken zum Sonntag Trinitatis 2013

Pfarrer Karl Waldeck

Karl Waldeck
Pfarrer und Direktor der Evangelischen Akademie Hofgeismar

In den Kirchen wird eine Woche nach Pfingsten der Trinitatissonntag gefeiert. Trinitatis? Das ist zunächst ein Fremdwort - und damit vielen unverständlich.

Doch selbst, wenn man "Trinitatis" ins Deutsche überträgt, bleibt die Sache nicht einfach: "Dreieinigkeit" oder "Dreifaltigkeit" Gottes - wie hat man sich das vorzustellen?

Die Frage stellen sich Christen nicht erst heute; Denker des Glaubens haben sich seit den frühesten Zeiten der Kirche darüber den Kopf zerbrochen. Auch im interreligiösen Dialog: Von Muslimen bin ich gefragt worden, ob Christen (auch) an einen Gott glauben - oder eher an drei.

Vor allem Nachdenken ist für mich der Gedanke an den dreieinigen, dreifaltigen Gott ein Grund zur Freude und Dankbarkeit. "Gott ist lebendig" heißt die Botschaft des Trinitatissonntags.

Gott ist Beziehung, er ist kein abstraktes "höheres Wesen, das wir verehren". Gott lebt in Beziehung, bereits in und mit sich. Deshalb betet Jesus, der Sohn, zu seinem Vater; deshalb verspricht Jesus, allen, die an ihn glauben, seinen Heiligen Geist.

So, dreifaltig und dreieinig, will Gott auch mit uns in Beziehung treten. Trinitatis heißt: Wir feiern Gott, der auf dreierlei Weise vom Menschen erfahren werden kann und soll - als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

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