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"Gemeinsam beten und dienen"

Gedanken zum 1. Sonntag nach Epiphanias 2011

Bernd Greilich

Bernd Greilich
Jugendreferent und Prediger der Evangelischen Gemeinschaft im Bezirk Hofgeismar

"Gemeinsam beten und dienen" - so lautet das Motto der diesjährigen Gebetswoche der Evangelischen Allianz, zu der Christinnen und Christen ab morgen wieder in unzähligen Orten unseres Landes einladen.

Die Evangelische Allianz ist der am längsten bestehende Zusammenschluss evangelisch gesinnter Christen verschiedener Gruppen- und Gemeindezugehörigkeiten. Im Jahr 1846 hat sich die Evangelische Allianz in London als weltweiter Verbund zusammengefunden.

Doch seit über 150 Jahren ist die Evangelische Allianz nicht nur ein Zusammenschluss von betenden Christen, sondern auch eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen.

Der Einsatz gegen die Unterdrückung der Religionsfreiheit ist der Evangelischen Allianz schon in die Wiege gelegt worden. Bereits bei den ersten internationalen Konferenzen im 19. Jhd. spielte die Religionsfreiheit eine zentrale Rolle. Man setzte sich für verfolgte Christen anderer Konfessionen ein. Und auch damals schon für Anhänger der Bahai-Religion und Zeugen Jehovas.

Deshalb hat die Weltweite Evangelische Allianz eine eigene Kommission für Religionsfreiheit eingerichtet, die seit 1997 auch einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen besitzt und jährlich offizielle Berichte an die UNESCO übergibt. Ein weiterer zentraler Dienst der Evangelischen Allianz ist der Kampf gegen den weltweiten Hunger und die Armut.

Das Herz der Evangelischen Allianz ist das gemeinsame Gebet. Nun mag selbstverständlich jeder für sich alleine beten, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Neulich las ich einen treffenden Vergleich, warum Christen aber nicht nur das Gebet in der Einsamkeit brauchen, sondern auch das gemeinsame Gebet. Denn viele erleben bei der Suche nach rechten Worten formulierte Gebete als Anstoß zum eigenen Beten. Wie ein Segelflugzeug sich nicht selbst in die Luft erheben kann, sondern es auf die Zugkraft eines Motorsflugzeugs angewiesen ist, um in den tragenden Aufwind zu gelangen. Dort klingt es sich aus, um seine eigenen Runden zu fliegen.

So können dem Beter vorausgegangene Beter und zeitgenössische Beter durch ihr Zeugnis ihrer Zwiesprache mit Gott in den tragenden Aufwind seiner Gegenwart ziehen. Dort lernen wir dann, als Beter unsere eigenen Kreise zu ziehen. Deshalb sind auch Sie zum gemeinsamen Beten in der kommenden Woche herzlich eingeladen und Willkommen!

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