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Spielregeln

Gedanken zum 6. Sonntag nach Trinitatis 2010

Kaplan Jens Clobes

Kaplan Jens Clobes
Kaplan im Pastoralverbund St. Peter, Hofgeismar

Die großen Hoffnungen, morgen Abend ein Weltmeisterschaftsfinale mit deutscher Beteiligung zu erleben, wurden enttäuscht. Manch einer hat vielleicht am Mittwochabend vor dem Fernsehen gesessen und meinte, er hätte dieses oder jenes besser gemacht.

Eines ist beim Fußball immer wichtig: Man muss als gutes Team spielen: den Ball zur rechten Zeit abgeben; wissen, wer grad frei ist und den Ball nach vorne bringen kann. Wer nur allein nach vorn prescht, wird vom Gegner gestoppt und schießt meist kein Tor.

Ein guter Fußballer achtet die Anweisungen seines Trainers, kennt seine eigenen Stärken und weiß, wie er die Stärken der Teamkollegen nutzt. Mit diesen Regeln gewinnen wir bestimmt das Spiel um Platz 3.

An diesem Wochenende lesen wir in der katholischen Kirche diese Stelle aus dem Lukasevangelium: Regeln, die wir befolgen müssen, um in unserem Leben das große Finale im Himmel erleben zu können.

So anders als im Fußball ist es nicht. Auch wir sollen die Regeln und Gebote unseres "Trainers" Gott achten und immer wieder auf ihn hören. Wir sollen auch die Anderen mit ihren Talenten und Schwächen und - das vergessen wir oft - auch unsere Stärken und Macken lieben.

Jesus formuliert das so: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst."

Wer diese kurze Regel beachtet, gewinnt.

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