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Klimawandel

Gedanken zum 3. Advent 2009

Pfr. Stefan Nadolny

Pfarrer Stefan Nadolny
Pfarrer in Trendelburg und Friedrichsfeld

Der 3. Advent ist in der Kirche der Tag des einsamen Rufers in der Wüste: Johannes der Täufer ruft die Menschen zur Umkehr. An diesem 3. Advent ist das Rufen unüberhörbar vom Klimagipfel in Kopenhagen zu hören.

Die drohenden Auswirkungen des Klimawandels sind erschreckend: Sieben Meter würde der Meeresspiegel steigen, wenn das Grönlandeis schmilzt (ein Prozess, der bereits in vollem Gange ist – uns Trendelburgern schildern das eindrücklich "unsere" Arktissegler Reinhard Schmitz und Jutta Eisenecker).

Dann sind nicht nur Ozeanien und Bangladesch vom Untergang bedroht, sondern auch Norddeutschland.

Die Fakten und Prognosen sind auf dem Tisch, die Welt muss handeln. Aber immer noch stellt sich die Frage: Wird es zu den notwendigen Veränderungen kommen?

Wer wird in einem Klima der Angst mutig notwendige Schritte gehen? Haben wir nicht ein Klima geschaffen, in dem es Pflicht ist, vor allem an seinen eigenen Vorteil zu denken?

Ob die Kopenhagener Konferenz entscheidende Fortschritte bringt, bleibt abzuwarten. Und auch unabhängig von den dort formulierten Zielen: Die Klimakatastrophe werden wir nur aufhalten können, wenn ein Klima des Miteinanders entsteht, wenn es wieder chic wird, vor allem an andere zu denken.

Weihnachten ist jedenfalls wie jedes Jahr eine Chance dazu. Die Kluft zwischen Gott und Mensch wird wieder überwunden – in einem kleinen Kind macht Gott einen neuen Anfang.

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