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Halloween - Den Horror feiern??

Gedanken zum 20. Sonntag nach Trinitatis 2006

Pfr. Arno Backhaus

Arno Backhaus
Mitglied im Gründungs- und Leitungsteam der Christusgemeinde am Airport in Calden-Meimbressen, einer neu gegründeten, interkonfessionellen Gemeinde

Seit Jahren macht sich in Deutschland mit einem "Fest" die Lust am Gruseln breit: Halloween am 31. Oktober. Dann gibt es Kürbisfratzen und Gespenster-Laternen, Parties mit Vampir-Verkleidungen und allerlei Grusel. Halloween hält Einzug.

Was es mit Halloween wirklich auf sich hat, darüber machen sich offenbar die wenigsten Gedanken. Es sind nicht nur Eltern oder Erzieher, die vor der Frage stehen: Woher kommt Halloween eigentlich? Was hat es mit diesem gruseligen Spaß an Tod, Geistern und Vampiren auf sich?

Die einen führen dieses Fest direkt auf Praktiken der Germanen zurück. Heute wisse man, wie viel Okkultismus und Aberglaube in der Zeit der Germanen und anderer Volksstämme geherrscht habe. Andere behaupteten, Halloween sei nur eine Erfindung der Unterhaltungsindustrie und manch einer habe sich noch überhaupt keine Gedanken gemacht, was hinter den Kürbisfratzen und Vampirkostümen stecken könne.

Wussten Sie, dass Halloween die Zeit des Jahres ist, in der die höchste Anzahl an satanisch-okkulten Ritualverbrechen stattfindet? Manche nennen diese Zeit auch Mords-Gaudi! Ich bin kein Spielverderber, im Gegenteil. Aber der dunkle Hintergrund der lichten Kürbisköpfe ist viel zu ernst, als dass ich darüber lachen könnte.

Halloween ist nicht nur eine Mode unserer Event-Gesellschaft, nicht nur Geschäftemacherei zwischen Sommerangeboten und Weihnachtsware. Weil ich ein Freund von Spaß und Lebensfreude bin (manche nennen mich ja auch E-fun-gelist), halte ich nichts von der Lust am okkulten Gruseln.

Wie wäre es, Sie würden ihre Kinder wieder neu motivieren, Freude am Leben, an der Schöpfung, an Spiel und Spaß, und auch an Gott zu haben?! Martin Luther (das ist der, der meistens so grimmig guckt), hat am Tag vor Allerheiligen 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg angebracht (das sollte sich heute mal einer wagen!!).

Wir brauchen nicht unsere Schuld, unser Versagen selber zu bezahlen, Jesus Christus hat sich eine Lösung ausgedacht. Eine Auslösung der Schuld. Wer daraus lebt, kann wieder durchatmen, auflachen, tanzen und singen, kann den feiern, der das Copyright auf Freude und Leben hat: Gott persönlich.

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