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Freiheit

Gedanken zum 2. Sonntag nach Trinitatis 2006

Vikar Kai Kleina

Kai Kleina
Vikar in Immenhausen

Sie gehört wohl mit zum höchsten Gut unserer Gesellschaft. Viel haben wir dafür bezahlt und viele Opfer hat der Kampf für die Freiheit gefordert. Ohne Freiheit könnten wir uns das Leben gar nicht mehr denken. Wir können beinahe alles sagen und tun, uns frei bewegen und unsere Träume leben.

Zur Freiheit gehört aber auch die Erfahrung der Unfreiheit. Zwänge und Bedingungen gibt es in jedem Menschenleben. Seien es finanzielle Forderungen oder gesellschaftliche Konventionen - wirklich frei, wie es uns das Wort suggeriert, sind wir dann doch nicht. Nur die Gedanken scheinen ganz frei.

Der Apostel Paulus weiß aber noch von einer anderen wirklichen Freiheit, wenn er im Brief an die Galater schreibt: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!" Das klingt irgendwie unglaublich modern, oder? Denn das will niemand von uns, sich wieder in die Knechtschaft begeben.

Das, woran der Apostel hier denkt, ist aber eine andere, nämlich eine innere Freiheit, die, die wirklich befreit: Sorgen, Ängste und Nöte versklaven uns schnell. Oft wachsen sie uns über den Kopf und verderben Leben, Lieben und Lachen.

Das ist aber ein Kampf, den Christus für uns schon gewonnen hat. Nur mit ihm sind wir wirklich frei.

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