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Segnungsgottesdienst

"Ich will dich segnen ... und du sollst bein Segen sein."

Am Ende eines jeden Gottesdienstes spricht der Liturg/die Liturgin einen Segen. Dazu hebt er/sie die Hände segnend über die Gemeinde. In "Schwellen-Gottesdiensten" - Taufe, Konfirmation und Trauung - wird noch persönlich gesegnet.

Früher wurden in katholischen Familien Tag für Tag die Kinder mit dem Segen des Vaters oder der Mutter morgens zur Schule geschickt. Sie bekamen die Hand auf den Kopf gelegt und einen Segensspruch mit auf den Weg. Auch sich selbst mit geweihtem Wasser zu segnen findet sich heute nur noch am Eingang katholischer Kirchen, aus den Häusern sind die Weihwassergefäße verschwunden.

Das Ritual des Segnens erlebt heute eine verbale Renaissance in Form irischer Segenssprüche. Und auch das Bedürfnis, ganz persönlich angerührt und berührt zu werden mit der segnenden Anteilnahme Gottes an unserem Leben wird in besonderen, gut besuchten Segnungsgottesdiensten deutlich. Hier gilt der Segen nicht pauschal der ganzen Gemeinde. Er wird persönlich und einzeln, verbunden mit einem Segenswunsch ausgesprochen. Dazu wird die Hand auf Kopf oder Schulter gelegt oder mit Salböl ein Kreuz auf die Stirn gemalt.

Besonders geeignet sind Gottesdienste wie der Buß- und Bettag, der letzte Sonntag im Kirchenjahr, der Gottesdienst zum Jahresabschluss und andere Gelegenheiten, die gewissermaßen einen Übergang vom Alten zum Neuen markieren.

Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

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Querverweise

Segnungs-
gottesdienste in:

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