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Wenn im Namen der ...

Gedanken zum Sonntag Sexagesimae 2018

Pfr. Thomas Seifert

Thomas Seifert
Pfarrer der kath. Kirchengemeinde Heilig Geist, Grebenstein

Wenn im Namen der FREIHEIT die Freiheit beschränkt wird.
Wenn im Namen der GLEICHHEIT alle gleich geschaltet werden.
Wenn im Namen der BRÜDERLICHKEIT die Würde und der Respekt vor dem Nächsten verloren gehen.
Wenn im Namen der SOLIDARITÄT die Enteignung zur Normalität wird.
Wenn im Namen der TOLERANZ Totschlagargumente und Tabus regieren.
Wenn im Namen der MENSCHENWÜRDE Minderheiten bevorzugt werden.
Wenn im Namen der MENSCHLICHKEIT - zum Beispiel Ungeborene getötet und alte Menschen entsorgt werden!

JA, DANN wird die Kultur zur UNKULTUR und die Menschlichkeit pervertiert zur tierischen UNMENSCHLICHKEIT! - DANN frage nicht nur ich mich, WANN werden wir links und rechts Ideologien überwinden und uns nicht mehr nur als bessere Affen erkennen, sondern wieder als Abbild Gottes.

GESCHAFFEN von einem Schöpfergott, der in Jesus Christus selbst einer von uns geworden ist, - um uns WAHRE MENSCHLICHKEIT zu offenbaren!

Mit diesem neuen Blick auf Gott kommt dann auch die Frage auf: Was erwartet Gott von uns - von mir? Welchen Platz in unserem Leben fordert unserer Schöpfer?

Eine für viele vielleicht schockierende Antwort findet sich schon früh im Alten Testament, denn dort heißt es: "Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft." (Deuteronomium 6,5)

Und dieser Anspruch wird von Jesus selbst bestätigt (vgl. Lukas 10,27-28). - Alles alter Kaffee, von Gestern, könnte man heute meinen. Allerdings macht es Sinn, da Gott uns ja für sich geschaffen hat und spätestens im Himmel ist Gott für jeden die Nummer eins, deshalb heißt es ja auch: "Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht, noch wird man geheiratet, sondern die Menschen sind wie Engel im Himmel." (vgl. Mathäus 22,30)

Und von den Menschen, die zukunftsorientiert sind, sagt Jesus: "Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches Willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es." (Matthäus 19,11-12).

Weise ist also derjenige, der sich schon im hier und jetzt in die himmlische Zukunft einübt. Auch wenn der Normalfall im Diesseits - wie von Jesus vorausgesetzt - die Ehe und die Familie ist, steht dennoch für alle schon die Familie der Kinder Gottes offen in der Gott für uns Vater, Bruder und Mutter ist (vgl. auch Lukas 14,26 & Markus 3,35).

Aus dieser göttlichen Beziehung heraus, hat der Mensch dann eine unendliche Würde, der gemäß er sich auch gegenüber seinem Nächsten verhalten sollte. Und hier liegt dann auch die Wurzel und die Kraft einer christlichen Kultur.

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- Tierpark Sababurg -
"Der Hut des Zauberers!"
Ein seltsamer Hut, der Wasser in Limonade verwandelt, ein heißer Sommer und Karfunkelsteine soweit das Auge reicht. Und dann noch die Sache mit dem gestohlenen Koffer... Da ist ordentlich was los im Mumintal! Zum Frühlingsmarkt im Tierpark wollen wir uns gemeinsam auf die Suche machen, nach dem großen Fest des Lebens, der Freude und der großen Überraschung. Wir reisen in die fantastische Welt der Mumins, den wundersamen Trollen aus den Kinderbüchern der finnisch-schwedischen Autorin Tove Jansson und werden mit Pfarrer Tobias Heymann Erstaunliches entdecken!

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Lippoldsberg
- Klosterkirche -
Celtic Spirit - Irische Chormusik mit Anuna: 1987 gründete Michael McGlynn in Irland den Chor Anuna, um ein "Instrument" für seine Kompositionen zu bilden, die stark beeinflusst sind durch die Geschichte und Mythologie Irlands. Die Reinheit der Stimmen dieses Chores sind überwältigend, das haben sie über viele Jahre in der Zusammenarbeit mit berühmten irischen Steptanzensembles wie River Dance und bei Auftritten in aller Welt bewiesen. Auch in Lippoldsberg haben sie schon zweimal für komplett ausverkaufte Konzerte gesorgt. Kooperation: Literatur- und Kunstkreis Uslar, Sponsoring: Klinik Lippoldsberg Eintritt: 29,90 Euro (VVK auch online über Eventim: 31,90 Euro)

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