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Gott lässt mit sich handeln

Gedanken zum letzten Sonntag nach Epiphanias 2018

Arno Backhaus

Arno Backhaus
Mitglied im Gründungs- und Leitungsteam der Christusgemeinde am Airport in Calden-Meimbressen, einer neu gegründeten, interkonfessionellen Gemeinde

Wenn ich Gebete in Gottesdiensten erlebe, erfahre ich immer wieder, wie „schön“ kultiviert wir mit Gott umgehen, welche wohl formulierten, unter jeden Teppich passenden Vokabeln wir benutzen. Die haben keine Ecken und Kanten, die sind wohl abgerundet, passen in jede Schublade.

Bei uns ist vieles so kontrolliert, läuft erst über den Verstand und dann reden wir, wenn überhaupt, im Abstand mit Gott.

Die Bibel aber berichtet öfters davon, wie menschlich manche mit Gott umgehen. Sie klagen Gott an „Wo warst du?“, „Warum schweigst du?“, „Ich erfahre dich nicht mehr!“.

Manche biblischen Figuren handeln sogar mit Gott. Sie fordern ihn heraus. Irgendwie habe ich den Eindruck, Gott und der Mensch sind mehr miteinander verwoben im ganz normalen Alltag. Mindestens in der Zeit, von der die Bibel berichtet.

Gott ist näher dran am Geschehen. Und im Alltag fliegen dann auch mal die Fetzen, da wird nicht lang an Worten gefeilt, da kommt was aus dem Bauch und dem Herzen, so wie es drinsteckt, ungefiltert.

Und das merkwürdige, des Merkens würdige, Gott lässt mit sich handeln, lässt sich hinterfragen. Er geht auf den Menschen ein, der ihm, dem scheinbar unnahbaren Gott, Ratschläge der Verhaltensänderung gibt.

Unvorstellbar, Gott ist beweglicher und flexibler als manche denken. In Vers 14 im 2. Buch Mose können wir lesen:

„Da ließ sich der Herr zur Änderung seines Sinnes im Blick auf das Unheil umstimmen, das er seinem Volk zugedacht hatte.“

Das wär’s doch, mit Gott im Alltag verhandeln. So, als wäre er nicht nur sonntags bei uns in der Kirche, sondern auch bei der Reifenpanne auf dem Weg in den Urlaub, beim Elternabend „im kleinen Kreis“, in der Chefetage, wenn ich gerade die Entlassungspapiere abhole, bei... ach, Sie wissen schon.

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Ein seltsamer Hut, der Wasser in Limonade verwandelt, ein heißer Sommer und Karfunkelsteine soweit das Auge reicht. Und dann noch die Sache mit dem gestohlenen Koffer... Da ist ordentlich was los im Mumintal! Zum Frühlingsmarkt im Tierpark wollen wir uns gemeinsam auf die Suche machen, nach dem großen Fest des Lebens, der Freude und der großen Überraschung. Wir reisen in die fantastische Welt der Mumins, den wundersamen Trollen aus den Kinderbüchern der finnisch-schwedischen Autorin Tove Jansson und werden mit Pfarrer Tobias Heymann Erstaunliches entdecken!

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Celtic Spirit - Irische Chormusik mit Anuna: 1987 gründete Michael McGlynn in Irland den Chor Anuna, um ein "Instrument" für seine Kompositionen zu bilden, die stark beeinflusst sind durch die Geschichte und Mythologie Irlands. Die Reinheit der Stimmen dieses Chores sind überwältigend, das haben sie über viele Jahre in der Zusammenarbeit mit berühmten irischen Steptanzensembles wie River Dance und bei Auftritten in aller Welt bewiesen. Auch in Lippoldsberg haben sie schon zweimal für komplett ausverkaufte Konzerte gesorgt. Kooperation: Literatur- und Kunstkreis Uslar, Sponsoring: Klinik Lippoldsberg Eintritt: 29,90 Euro (VVK auch online über Eventim: 31,90 Euro)

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