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Gott – Drei oder Einer?

Gedanken zum 1. Sonntag nach Trinitatis 2017

Pfarrer Karl Christian Kerkmann

Karl Christian Kerkmann
Pfarrer und Seelsorger im Evangelischen Krankenhaus am Krähenberg und in der Evangelischen Altenhilfe

Wie kann drei eins sein? Trinitatis oder Dreifaltigkeit beschäftigt sich mit der Frage: „Wie kann man sich Gott vorstellen?“ Drei sind irgendwie und auf wunderbare Weise eins.

Die Vielfalt Gottes ist verbunden. Und: Gott wirkt auf vielfältige Weise. Er erschafft Himmel und Erde, er liebt und leidet für die Menschen, er sammelt und stärkt seine Menschenkinder – mal Vater genannt, mal Sohn, mal Heiliger Geist (Geist: vom biblischen Ursprung her weiblich: die Geisteskraft!).

Gott, der Vater, steht auch für mein Urvertrauen. Ja, ich bin geschaffen, ich werde gehalten von einer Wirklichkeit, die unsere sichtbare Wirklichkeit weit übersteigt und überstrahlt.

Aber der Schöpfer ist und bleibt nicht hoher Himmelsherrscher, sondern ist auch Gott der Sohn. Das heißt, Gott wird Mensch, er steigt herab, er interessiert sich wirklich für uns Menschen. Wir sind seine Kinder, wir sind somit Schwestern und Brüder Jesu.

Und: Gott ist nicht nur Mensch geworden, sondern er wirkt für uns als Gott, die Heilige Geistkraft, die lebendig macht, die uns belebt und verbindet – mit anderen Menschen und mit Gott selbst. Denn Gott „äußert“ sich, er drückt sich aus in allem Lebendigen, in jedem Menschen und in der ganzen Schöpfung.

Der Glaube an den dreifaltigen Gott atmet Offenheit, denn Gott zeigt sich vielfältig in unserer Welt, in unserem Leben. Und zugleich kommt alles von ihm und lebt alles aus ihm, dem Urgrund und der Quelle des Lebens.

Das Wesen der Dreieinigkeit ist die von Liebe getragene Gemeinschaft von Vater und Sohn mit dem Heiligen Geist. Und diese Liebe ist so groß und tief und lebendig, dass sie über sich hinausdrängt, hin zu uns, den geliebten Kindern Gottes.

Ich bin froh, daran glauben zu können, dass in der Person Jesu Christi die Erfahrungen von Scheitern und Leiden und sogar die Erfahrung des Todes zu Gottes eigenen Erfahrungen geworden sind. Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist kann darum der Not seiner geliebten Menschen nicht unbewegt gegenüberstehen, sondern nimmt sich unserer Nöte in Liebe an.

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