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Ungläubiger Thomas

Gedanken zum Sonntag Quasimodogeniti 2017

Nicola Uphoff-Watschong

Nicola Uphoff-Watschong
Lektorin im Ev. Gesamtverband Oberweser

Manche Dinge kann man nicht begründen.
Man kann sie nicht erklären.
Und oft ist sind das die wichtigsten.
Manche Dinge man nicht begründen.
Manche Dinge kann man nicht erklären.
Aber das ist gar nicht so schlimm.

Was wir an Ostern feiern, gehört dazu: Den Aufstand des Lebens gegen die Macht des Todes. Die Auferstehung Jesu Christi gewinnt ihre Überzeugungskraft nicht durch Argumente und nicht durch kluge Begründungen.

Oder haben Sie schon einmal eine einleuchtende Erklärung und Begründung für die Auferstehung Christi gehört? Eine Erklärung, die nicht nur Theologen überzeugt?

Die Auferstehung Jesu Christi lässt sich nicht erklären und sie lässt sich nicht begründen. Das hat sie gemeinsam mit allem, was uns zutiefst bewegt.

Wenn es um das geht, was unser Herz ergreift und verwandelt - dann versagen alle Begründungen, und alle Erklärungen greifen zu kurz. Sie folgen höchstens nach. Sie marschieren bestenfalls hinterher.

Es mag Bilder geben, die versuchen zu beschreiben, was wir innerlich fühlen oder erahnen in dem Moment, in dem wir erkennen: Es ist wahr!

Ein Lichtstrahl aus einer dunklen Wolkendecke, eine kleine Kerzenflamme, die die dunkle Nacht durchdringt, ein liebevolles, aufrüttelndes Wort in einer Mauer aus Schweigen, ein erster Schritt aus lähmender Erstarrung, ein Schimmer von Ordnung im Chaos, die erste Blüte im Frühling …. all fühlt sich an wie – Auferstehung.

Manche Dinge kann man nicht begründen. Man kann sie nicht erklären. Aber man kann fühlen: Da ist mehr als das Offensichtliche, mehr als Logik, mehr als rationales Verstehen.

Vielleicht wie ein Blitz, nur eine Sekunde lang, wenn in der Osternacht das Licht herein getragen wird in die dunkle Kirche, beim Abendmahl am Ostermorgen, wenn Jugendliche bei der Konfirmation den Segen erhalten...

Dann ist es plötzlich wahr – Christus lebt – ist lebendig in uns und in unserer Gemeinschaft. Ohne Begründung – ohne Erklärung, und doch tiefer, lebendiger, wahrhaftiger als Worte und Bilder es je beschreiben könnten.

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