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Die Gewalt will einfach nicht aufhören

Gedanken zum 14. Sonntag nach Trinitatis 2016

Pfr. Lothar Nasemann

Lothar Nasemann
Gemeindepfarrer in Liebenau

Ich schreibe diese Zeilen, als bei einem Anschlag auf eine Hochzeit im kurdisch geprägten Südosten der Türkei 54 Menschen gestorben sind, darunter 22 Kinder unter 14 Jahren.

Was kann man tun? "Pray für Munich!" hieß es im Internet. Anscheinend spüren viele: Beten könnte helfen, beten für die Opfer und vor allem für ihre Angehörigen. Dass sie Trost finden und Menschen, die ihnen beistehen. Auch dafür, dass der Hass sie nicht überwältigt

"Es ist nützlich und gut, wenn das Herz fest wird. Das geschieht durch Gnade" weiß die Bibel.

Menschen können viel Unheil anrichten. Aber dass unsere Herzen trotzdem nicht von Hass und Verzweiflung bestimmt werden, dafür können wir beten. Ihnen erscheint das reichlich naiv?

Die Gewalt können wir sicher nicht aus der Welt schaffen. Aber dass dieser Kreislauf endet, dass Gewalt immer neue Gewalt herausfordert, darum sollten wir Gott bitten, finde ich. Dass sich Menschen ändern. Dass sie ein neues, festes Herz und einen neuen Geist bekommen.

Nur so kann die Gewalt aufhören. Wenn Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in unseren Herzen ist und nicht Hass und Rachegedanken.

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