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Notfallseelsorge

Geteilte Verantwortung und verlässliche Bereitschaft

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Signet der
Notfallseelsorge

   

Bei Unglücksfällen daheim wird seit jeher oft ein Pfarrer oder eine Pfarrerin gerufen. Doch auch in anderen Notfällen, bei einem Verkehrunfall auf der Landstraße, ist ein Beistand oft hilfreich.

Die Koordination der Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei Notfällen wird von der Feuerwehr-Leitstelle für die ganze Region geleistet. Der örtliche Pfarrer oder die Pfarrerin jedoch ist - genauso wie andere Menschen auch - nicht immer erreichbar.

Deshalb wurde ein System entwickelt, bei dem jeweils zwei Pfarrer oder Pfarrerinnen des Kirchenkreises für jeweils eine Woche als Ansprechpartner zuständig sind. Die beiden sind durch die Leitstelle immer erreichbar. Wenn sie den Ortspfarrer oder -pfarrerin nicht erreichen, fahren sie selbst an den Ort des Geschehens.

Ein zusätzlicher Vorteil ist die geteilte Verantwortung der Pfarrerinnen und Pfarrer in Notfällen. Allerdings gilt das System der Notfallseelsorge nur für den Notfall selbst - danach ist wieder die Ortspfarrerin oder der Ortspfarrer zuständig.

Am Bereitschaftsdienst beteiligen sich (fast) alle Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises. Weil nur je zwei nötig sind - eine Person aus dem nördlichen und eine aus dem südlichen Teil des Kirchenkreises - entfallen auf jede und jeden etwa vier Wochen Bereitschaft pro Jahr.

Pro Jahr wird etwa 20 - 35 mal die Notfallseelsorge alarmiert. Das geschieht z.B. bei schweren Verkehrsunfällen, plötzlichen Todesfällen oder der Überbringung einer Todesnachricht, bei Bränden und wenn in Unglücksfällen Kinder betroffen sind. Dabei wird von den Pfarrerinnen und Pfarrern die Begleitung von Betroffenen, Angehörigen und auch der Einsatzkräfte erwartet.

Gegen Ende des Kirchenjahres gestalten die Notfallseelsorger einen besonderen Gottesdienst für Einsatzkräfte.

Die bisherige Erfahrung mit dieser manchmal schwierigen Arbeit ist, dass Betroffene fast immer dankbar für die Begleitung sind - manchmal erfahren wir erst viel später davon. Die Einsatzkräfte wollen auf die Arbeit der Notfallseelsorge nicht mehr verzichten. Nach einem Einsatz bleibt meist der Eindruck, dass Notfallseelsorge ein wertvoller Dienst für Menschen in extremen Situationen ist.

Weitere Informationen über die Arbeit gibt es bei dem Dekanat Hofgeismar (05671-996450) und bei dem Koordinator im Kirchenkreis Berthold Kraft (05673-1248).

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Der gemischte Chor daCapo Immenhausen e.V. mit seiner jungen, engagierten Chorleiterin Anja Kiewe lädt zu seinem traditionellen Adventskonzert ein.

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